Cyberangriffe treffen nicht nur die Großen.
Universitäten, Online-Portale, sogar die Kühltruhen im Supermarkt: Allein in den letzten Wochen hat es viele getroffen, die eigene IT-Abteilungen haben. Kleine Betriebe haben die meistens nicht. Ich helfe dir, die wichtigsten Lücken in deiner Website, deinem Shop und deinen Servern zu schließen.
Was in den letzten Wochen passiert ist.
Stand: Anfang November 2026
LMU, Uni Leipzig und TU München
- LMU München (September 2026): Ein Angreifer greift auf Immatrikulationsdaten zu, darunter Adressen und Bankverbindungen.
- Uni Leipzig (28.10.2026): Nach einem Angriff nimmt die Uni alle Dienste vom Netz. Abgabefristen werden verlängert.
- TU München (November 2026): Angreifer dringen über das Portal myTUM ein und erbeuten Passwörter für den zentralen Login.
Was du daraus lernst: Alte Portale und Passwörter ohne zweiten Faktor sind ein Einfallstor. Bei der TUM waren Konten mit Zwei-Faktor-Anmeldung geschützt.
Kundendaten im Visier
- PŸUR: Der Kabelanbieter informiert Kunden per Brief, dass Daten wie Vertragsnummer und Bankverbindung abgeflossen sind.
- notebooksbilliger.de (Oktober 2026): Der Onlinehändler meldet einen Angriff, bei dem persönliche Daten betroffen sein könnten.
- Charité Berlin (Oktober 2026): Über einen Webserver werden Kontaktdaten von Mitarbeitenden, Studierenden und Externen abgegriffen.
Was du daraus lernst: Jede Website, die Kundendaten speichert, ist ein Ziel. Und Daten, die du gar nicht erst speicherst, können auch nicht gestohlen werden.
Warme Kühltruhen
- In mehreren europäischen Ländern manipulieren Angreifer im Oktober und November 2026 die Kühlanlagen von Supermärkten. Die Temperaturen steigen, Lebensmittel müssen vernichtet werden.
- In Estland gelangen die Angreifer an den Steuercomputer eines älteren Kühlsystems, dessen Software nicht aktualisiert war.
- Auch aus Deutschland gibt es Berichte über manipulierte Kühlanlagen in Märkten und Restaurants.
Was du daraus lernst: Alles, was am Internet hängt, gehört zu deiner IT. Auch Kühlung, Heizung, Kameras und Kassen.
Quellen: LMU, Uni Leipzig, TUM, heise (PŸUR, notebooksbilliger.de), ZDFheute (Supermärkte)
Läuft deine Software mit einer dieser Techniken?
Zu kritischen Lücken in verbreiteter Software gibt es hier eigene Seiten: was passiert ist, wer betroffen ist und was du tun kannst.
php2shell
Zwei kritische Lücken in PHP. Betroffen ist fast jede Website mit WordPress, TYPO3, Shopware oder eigener PHP-Software.
Bin ich betroffen? →Node.js · seit 21.10.2026Node2Shell
Kritische Lücke im Brotli-Dekompressor von Node.js. Betroffen sind Web-Anwendungen und APIs, die mit Node.js laufen.
Bin ich betroffen? →Sechs Punkte, die den größten Unterschied machen.
Fast alle Fälle oben haben eine dieser Ursachen. Ohne Fachchinesisch und ohne Großprojekt.
Updates
Die meisten Angriffe nutzen Lücken, für die es längst ein Update gibt. Ein fester Rhythmus für Updates schützt am meisten.
Zugänge & Zwei-Faktor
Alte Admin-Konten löschen, keine geteilten Passwörter, überall wo möglich einen zweiten Faktor einschalten.
Backups
Ein Backup ist nur so gut wie die letzte erfolgreiche Wiederherstellung. Automatisch, getrennt gespeichert und getestet.
Vergessene Systeme
Das alte Portal, die Testseite von 2019, das Gerät mit Fernzugriff: Was keiner mehr auf dem Schirm hat, wird auch nicht aktualisiert.
Mit SPF, DKIM und DMARC wird es deutlich schwerer, in deinem Namen gefälschte Mails zu verschicken.
Notfallplan
Wer macht was, wenn etwas passiert? Eine kurze Anleitung spart im Ernstfall Stunden und Nerven.
Vom Check bis zur dauerhaften Betreuung.
Du entscheidest, wie weit du gehen willst. Jeder Schritt funktioniert auch für sich allein.
Sicherheits-Check
Ich schaue mir deine Website, deinen Shop und deine Server an und prüfe, was aus dem Internet erreichbar ist. Du bekommst einen verständlichen Bericht mit klaren Prioritäten.
- ✓Software-Versionen und Updates
- ✓Zugänge und Admin-Konten
- ✓Backups und Wiederherstellung
- ✓Server, Verschlüsselung und E-Mail
Soforthilfe bei Lücken
Eine neue Lücke ist bekannt geworden und du weißt nicht, ob du betroffen bist? Ich prüfe es, spiele die Updates ein und teste danach, ob alles weiter funktioniert.
- ✓Betroffenheit prüfen
- ✓Updates einspielen
- ✓Überbrückung, falls ein Update nicht sofort geht
Laufende Betreuung
Ich halte deine Systeme aktuell, überwache sie und melde mich, wenn etwas zu tun ist. So erfährst du von der nächsten Lücke nicht erst aus den Nachrichten.
- ✓Regelmäßige Sicherheitsupdates
- ✓Überwachung und Backups
- ✓Fester Ansprechpartner
In vier Schritten zu mehr Sicherheit.
- 1
Kurzes Gespräch
Du erzählst mir, was du betreibst und wo es läuft. Kostenlos und unverbindlich, per Video-Call oder Telefon.
- 2
Prüfung
Mit deiner Zustimmung und den nötigen Zugängen schaue ich mir deine Systeme an.
- 3
Ergebnis
Du bekommst eine klare Übersicht: Was ist dringend, was kann warten, was ist in Ordnung.
- 4
Umsetzung
Auf Wunsch setze ich die Maßnahmen direkt um. Du entscheidest, was gemacht wird.
Was du zur IT-Sicherheit wissen willst.
Mein Betrieb ist klein. Warum sollte mich jemand angreifen?
Die meisten Angriffe sind nicht gezielt. Programme durchsuchen rund um die Uhr das Internet nach bekannten Lücken und nehmen, was sie finden. Ob dahinter eine Universität oder ein Handwerksbetrieb steckt, spielt dabei keine Rolle.
Was kann ich sofort selbst tun?
Schalte überall, wo es geht, die Zwei-Faktor-Anmeldung ein, vor allem bei E-Mail, Hosting und Onlinebanking. Ändere Passwörter, die du mehrfach benutzt. Und prüfe, ob deine Website und deine Programme aktuell sind und wann du zuletzt ein Backup zurückgespielt hast.
Was, wenn ich schon angegriffen wurde?
Typische Anzeichen sind fremde Inhalte oder Weiterleitungen auf deiner Website, unbekannte Admin-Konten, Mails, die du nicht verschickt hast, oder eine Warnung von deinem Hoster. Melde dich dann so schnell wie möglich. Wir sichern zuerst den aktuellen Stand, schließen die Lücke und stellen eine saubere Version wieder her.
Kümmerst du dich auch um Kühlanlagen, Kassen oder Kameras?
Die Geräte selbst betreut dein Hersteller oder Servicepartner. Ich helfe dir aber herauszufinden, welche deiner Systeme aus dem Internet erreichbar sind, und kläre mit deinem Dienstleister, wie sie abgesichert werden.
Bist du ein Penetrationstester?
Nein, und das brauchen die meisten kleinen Betriebe auch nicht. Ich bin Entwickler und betreibe seit Jahren Websites, Shops und Server. Ich prüfe pragmatisch die Dinge, die in der Praxis am häufigsten zu Problemen führen, und setze die Lösungen auch gleich um.
Was kostet der Sicherheits-Check?
Das hängt davon ab, wie viele Systeme du betreibst. Nach dem kostenlosen Erstgespräch bekommst du einen Festpreis für die Prüfung, damit du vorher weißt, woran du bist.
Brauchst du Zugang zu meinen Systemen?
Für einen gründlichen Check ja, zum Beispiel einen Zugang zum Hosting oder zum Server. Ich arbeite nur mit deiner ausdrücklichen Zustimmung, und du kannst die Zugänge danach jederzeit wieder entziehen.
Wie sicher sind deine Systeme?
In einem kurzen Gespräch klären wir, was du betreibst und wo die größten Risiken liegen. Kostenlos und unverbindlich.